Allerlei

 
09.04.07 Landeseinzelmeisterschaft 2007 in Rotenburg

In den Osterferien fand in der Rotenburger Jugendherberge die LEM 2007 statt.
Nur Marvin Woelk und ich nahmen aus unserem Verein teil und wurden von Herrn Woelk gefahren. Als wir angekommen sind, meldeten wir uns an und bekamen sofort unsere Zimmer genannt. Wir hatten Glück, dass wir so früh da waren, weil es nach einer Weile bei der Anmeldung zu einem riesen Ansturm kam.
Marvin wohnte mit seinem Vater in einem Doppelzimmer. Ich jedoch kam in ein 5-Bett-Zimmer, was mich sehr gefreut hat, weil ich dort zusammen mit einer Schachfreundin, die ich sonst nur auf Turnieren sah, wohnte.
Dann gab es einen kleinen Happen zu essen und danach ging es sofort mit der 1. Runde los.
Marvin musste 11 und ich 9 Partien spielen. Schon bei der ersten Runde ging es richtig zur Sache! Danach hatten wir wieder ein wenig Zeit für uns.
Jeden Morgen fing bei Marvin die Runde um 9.00 Uhr an und bei mir schon um 8.00 Uhr!
Das war ziemlich ermüdend, so früh aufzustehen, aber vor Beginn der Runde wurde immer lecker gefrühstückt. Es gab jeden Tag Brötchen!
Marvin musste zusätzlich an 4 Nachmittagen spielen, ich jedoch nur an 2. Damit uns nicht langweilig wurde, wurde ein super Rahmenprogramm geboten! Es gab z.B. ein Tandemturnier, wo man nicht auf so viele Bewerber gefasst war, doch es kam einem so vor, als würde die ganze Jugendherberge teilnehmen! Es war super! Wir konnten auch Schwimmen fahren oder Gesellschaftsspiele spielen.
Am Freitag waren alle auf die Siegerehrung gespannt. Dann endlich war es soweit!
Nachdem noch eine andere Siegerehrung vorgeschoben wurde, waren die Spieler der U10 dran.
Marvin belegte einen super 14. Platz! Danach wurden die U12, U12w, und U14 geehrt.
Und endlich war auch mein U14w-Turnier dran. Ich wurde als 12. aufgerufen!
Marvin und ich sind sehr froh über unsere Plätze! Leider ist meine DWZ etwas gesunken, doch Marvins ist gestiegen! Er hatte 6 Punkte von 11 geholt und ich habe auch stolze 4½ Punkte ergattert!
Mit diesem Fang sind wir glücklich nach Hause gefahren.

Julia Hiniborch