des Schachvereins
Winsen (Luhe) von 1929 e.V.
§ 1...Spielbetrieb
........Der Winsener Schachverein von 1929
e.V. (im folgenden WSV genannt)
........führt regelmäßig
jährlich folgende Turniere durch:
..................Stadtmeisterschaft
..................Vereinsmeisterschaft....................................................und
bei Bedarf:
..................Pokalmeisterschaft.......................................................Jugendmeisterschaft
..................Blitzmeisterschaft.........................................................Jugend-Blitzmeisterschaft
..................Sonderturniere
..................(z.B. Winsener Schnellturnier
u. Januar-Schnellturnier)
..
§ 2...Spielberechtigung
........Die Stadtmeisterschaft sowie die
Sonderturniere sind offene Turniere, an denen Gäste
........teilnehmen können.
........An den anderen Turnieren können
nur Mitglieder des SV Winsen teilnehmen.
........Die Teilnahme an Jugendturnieren
ist ausschließlich Mitgliedern vorbehalten, die das
........18. Lebensjahr noch nicht vollendet
haben (Stichtag: 01. Januar).
§ 3...Allgemeine Durchführungsbestimmungen
........ für Stadtmeisterschaft,
Vereinsmeisterschaft und Pokalturnier
....1..Jedem
Spieler stehen 1 1/2 Stunden und 40 Züge zur Verfügung. Nach
der Zeitkontrolle
........werden die Uhren jeweils um eine
halbe Stunde vorgestellt. Es verliert derjenige Spieler,
........dessen Blättchen dann zuerst
fällt.
........(Beispiel: Die Uhr wird bei Spielbeginn
auf 4.30 Uhr eingestellt. Bei Zeitkontrolle nach
........1 1/2 Stunden ist es 6.00 Uhr.
Die Uhr wird eine halbe Stunde vorgestellt auf 6.30 Uhr,
........dann ist um 7.00 Uhr die Partie
beendet.)
....2..Ein
zeitlich verhinderter Spieler, der ein Spiel absagen muß, hat
grundsätzlich zeitgerecht
........den Turnierleiter und/oder seinen
Gegner zu informieren.
.
....3..Bei
unentschuldigtem Fehlen wird die Partie als verloren gewertet.
.
....4..Der
Spielabend beginnt um 20.00 Uhr. Spätestens um 20.10 Uhr müssen
die Uhren gestartet
........werden. Dies geschieht durch den
Spielleiter bzw. durch die Spieler selbst. Eine Partie ist
........für denjenigen Spieler verloren,
der sich nicht abgemeldet hat und mit mehr als einer Stunde
........Verspätung am Brett erscheint.
Die Wartefrist läuft ab Beginn des Spielabends.
.
....5..Eine
Partie ist auch für denjenigen Spieler verloren, der sich während
der Partie weigert,
........die Schachregeln zu befolgen. Wenn
beide Spieler sich weigern, die Schachregeln zu befolgen,
........oder wenn beide Spieler unabgemeldet
und mit mehr als einer Stunde Verspätung am Brett
........erscheinen, wird die Partie für
beide Spieler als verloren erklärt.
§ 4...Stadtmeisterschaft
....1. Die Stadtmeisterschaft wird jährlich
als Turnier nach Schweizer System durchgeführt.
....2..Das
Turnier wird je nach Teilnehmerzahl mit 9 oder 11 Runden gespielt.
....3..Auf
einen Spieltag folgt immer ein Nachholtag. Sollte ein Spiel an einem
regulären Spieltag
........nicht gespielt werden, ist dieses
Spiel ist an dem darauffolgenden Nachholtag oder auch
........privat zu spielen. Der absagende
Spieler muß seinen Gegner zeitgerecht informieren und mit
........diesem einen neuen Spieltermin
absprechen.
....4..Das
nachzuholende Spiel muß bis zum Sonntag vor dem nächsten
Spieltag gespielt und das
........Ergebnis dem Turnierleiter mitgeteilt
werden. Sollte das Ergebnis dem Turnierleiter nicht bis
........zur nächsten Auslosung nach
den Nachholtagen (gelost wird jeweils Sonntagabend)
........vorliegen, entscheidet der Turnierleiter
über die Verteilung des Punktes.
....5..Stadtmeister
ist der Spieler mit der höchsten Punktzahl. Er erhält den
Titel
........„Winsener Stadtmeister …“
........Bei Punktgleichheit auf dem ersten
Platz von zwei Spielern findet um den Titel innerhalb einer
........vom Turnierleiter
festgelegten Frist zunächst ein Stichkampf von zwei Schnellschachpartien
....... nach Schnellschachregeln
(1/4 Stunde pro Spieler und Partie) statt, wobei die Farbverteilung
........vor der ersten Schnellschachpartie
ausgelost wird und sodann wechselt. Ist dann keine
........Entscheidung gefallen, entscheidet
der Endstand des Turniers.
....... Bei Punktgleichheit
von drei oder mehr Spielern findet ein einrundiger Stichkampf statt.
Ist dann
....... keine Entscheidung gefallen, entscheidet
der Endstand des Turniers.
....6..Bei
Punktgleichheit auf den anderen Plätzen entscheidet die Buchholzwertung.
§ 5...Vereinsmeisterschaft
....1..Die
Vereinsmeisterschaft wird jährlich als Rundenturnier durchgeführt.
Je nach Teilnehmerzahl
........wird in zwei oder mehr Gruppen
gespielt (Meister-, Vormeister-, Haupt- und Einsteigerturnier).
....2..Jede
Gruppe besteht aus ca. 8 bis 12 Spielern. Die Größe der Gruppen
und die Auf- bzw.
........Abstiegsregelung richtet sich nach
der Teilnehmerzahl. Ab 30 Spielern wird auf jeden Fall in
........drei Gruppen gespielt. Pro Gruppe
bis 8 Spieler gibt es 2 Auf- bzw. Absteiger, bis 12 Spieler
........3 Auf- bzw. Absteiger, ab 12 Spieler
4 Auf- bzw. Absteiger.
....3..Die
Farbverteilung richtet sich nach der Paarungstabelle. Die Startnummern
werden ausgelost.
....4..In
jeder Gruppe muß jeder gegen jeden eine Partie spielen.
....5..Jedem
Spieler stehen nach den regulären Rundenspieltagen noch vom Turnierleiter
angesetzte
........Nachholtage zur Verfügung.
Sollte ein Spiel an einem regulären Rundentag nicht gespielt
........werden, hat der absagende Spieler
dafür zu sorgen, daß das Spiel an einem Nachholtag oder
........auch privat gespielt wird. Die
nachzuholenden Spiele werden von der Turnierleitung eingeteilt.
........Jeder Spieler ist dann dafür
verantwortlich, daß er seine Spiele in der zur Verfügung
stehenden
........Zeit spielt.
....6..Die
Spielergebnisse müssen dem Turnierleiter jeweils nach dem Spiel
gemeldet oder am
........Info-Brett eingetragen werden.
Bei Spielen, deren Ergebnis dem Turnierleiter nicht am letzten
........Nachholtag vorliegt, entscheidet
der Vorstand über die Verteilung des Punktes.
....7..Der
Vereinsmeister wird im Meisterturnier ermittelt. Vereinsmeister ist
der Spieler mit der
........höchsten Punktzahl. Er erhält
den Titel „Winsener Vereinsmeister …“
........Bei
Punktgleichheit auf dem ersten Platz von zwei Spielern findet um den
Titel innerhalb einer
........vom Turnierleiter
festgelegten Frist zunächst ein Stichkampf von zwei Schnellschachpartien
....... nach Schnellschachregeln
(1/4 Stunde pro Spieler und Partie) statt, wobei die Farbverteilung
........vor der ersten Schnellschachpartie
ausgelost wird und sodann wechselt. Ist dann keine
........Entscheidung gefallen, entscheidet
der Endstand des Turniers.
....... Bei Punktgleichheit
von drei oder mehr Spielern findet ein einrundiger Stichkampf statt.
Ist dann
....... keine Entscheidung gefallen, entscheidet
der Endstand des Turniers.
....8..Im
Vormeister-, Haupt- bzw. Einsteigerturnier werden bei Punktgleichheit
keine Stichkämpfe
........angesetzt, hier entscheidet die
Wertung nach dem „Sonneborn-Berger-System“.
....9..Bei
Punktgleichheit auf den anderen Plätzen in allen vier Turnieren
entscheidet ebenfalls die
........Wertung nach dem „Sonneborn-Berger-System“.
..10..Die
Reihenfolge in der Vereinsmeisterschaft kann bei der Mannschaftsaufstellung
berück-
........sichtigt werden.
§ 6...Pokalturnier
....1..Das
Pokalturnier wird im KO-System durchgeführt.
....2..Jede
Runde wird neu ausgelost. Der zuerst gezogene Spieler hat weiß.
....3..Da
die Gegner immer rechtzeitig feststehen, verabreden sich die Spieler
jeweils für einen
........bestimmten Spielabend.
....4..Endet
eine Partie unentschieden, wird die Entscheidung sofort im Anschluß
durch drei
........Blitzpartien herbeigeführt.
........Farbverteilung: Hatte Spieler A
bei der Pokalpartie weiß, so beginnt er die erste Blitzpartie
........mit schwarz, spielt die zweite
mit weiß und die dritte wieder mit schwarz.
....5..Das
Finalspiel wird nach einem Unentschieden nicht durch Blitzpartien entschieden.
Hier
........wird zunächst eine zweite
Langzeitpartie gespielt. Sollte allerdings auch diese unentschieden
........ausgehen wird nun sofort im Anschluß
mit dem gleichen Modus wie unter Punkt 4. die Ent-
........scheidung durch drei Blitzpartien
herbeigeführt.
§ 7...Blitzmeisterschaft
....1..Die
Blitzmeisterschaft wird in an sechs Spieltagen jeweils als Rundenturnier
nach den
........Blitzschachregeln der FIDE ausgetragen.
....2..Bei
sechs gespielten Turnieren kann jeder Spieler zwei Turnierergebnisse
streichen lassen.
........Höchstens vier Turniere werden
gewertet.
....3..Es
werden nicht die erspielten Punkte gewertet, sondern die erreichten
Prozente.
........(Beispiel: 16 Spieler/15 Spiele
.– erreichte 15 aus 15 = 100% = 100 Punkte.
........Erreichte 13 aus 15 = 86,6% = 86,6
Punkte)
....4..Zu
den jeweils erreichten Punkten jedes Turniers erhält jeder Spieler
pro Turnier Qualitäts-
........punkte. Diese errechnen sich aus
dem DWZ-Schnitt der oberen Hälfte der Spieler geteilt durch
........100. (Beispiel: 16 Spieler – Summe
der 8 besten DWZ geteilt durch 800 auf- oder abgerundet.)
....5..Weiterhin
erhält die obere Hälfte der Spieler Sonderpunkte.
........(Beispiel: 16 Spieler – 1. Platz
8 Punkte, 2. Platz 7 Punkte, usw., 8. Platz 1 Punkt.
........Ab Platz 9 (2. Hälfte der
Spieler) gibt es keine Sonderpunkte.)
....6..Der
Spieler mit der höchsten Punktzahl erhält den Titel „Vereins-Blitzmeister
des Jahres …“
§ 8...Sonstiges
........Für sonstige Turniere werden
jeweils die Regeln vom Vorstand rechtzeitig bekanntgegeben.
§ 9...Schlußbestimmungen
....1..Bei
allen Unstimmigkeiten führt der Vorstand eine endgültige Entscheidung
herbei. Bei Bedarf
........werden für die Turniere drei
der Mitspieler als Schiedsgericht eingesetzt.
....2..Soweit
die Turnierordnung oder spezielle Turnierausschreibungen nichts anderes
besagen,
........gelten die Schachregeln der FIDE.
Stand: 01.12.2007
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