BEM-Bericht |
| Vom 18. bis zum 24.10 fand die BEM im Herzog-Ernst-Gymnasium
in Uelzen statt. Es war eine angenehme Atmosphäre in der geräumigen
Schule. Die „Kleinen“ konnten auch mal rumtoben, ohne die Älteren
zu stören. Das ausrichtende Team um Michael Schläger vom SV
Uelzen versorgte uns mit Speisen und Getränken zu kleinen Preisen.
Lisa war als Spielleiterin des Bezirks natürlich ebenfalls vor
Ort. Sie ist übrigens für ihre 10-jährige Tätigkeit
in unserem Schachbezirk vom Niedersächsischen Schachverband mit
der Silbernen Ehrennadel ausgezeichnet worden. Wir waren zu viert aus der Elbmarsch in die Nähe von Uelzen gereist, um an der BEM teilzunehmen. Julia und Julian sind schon alte BEM-Hasen, die nur zwei Ziele kannten (einen Pokal und eine Erhöhung der DWZ). Timo und ich nahmen zum zweiten Mal an einer BEM teil. Für uns standen der Spaß und die Hoffnung auf eine höhere DWZ im Vordergrund. Da es in den höheren Altersklassen zu wenig Teilnehmer gab, spielten die Jugendlichen wieder alle zusammen. Timo starte in der U14. Mit vier Siegen aus neun Spielen belegte er den 7. Platz von 10 innerhalb der U14-Wertung und erreicht im 32-köpfigen Gesamtfeld Platz 20. Teilweise spielte er seine Gegner erst sehr schön aus, nur um dann wenige Züge später alles wieder zu verspielen. Julia startete in der U16, die mit sechs Teilnehmern nur dünn besetzt war. Mit vier Siegen und drei Remis erreichte sie genau so viele Punkte wie der Zweite und der Dritte in diesem Kreis. Nur auf Grund der schlechteren Buchholzwertung landete sie wieder auf dem undank-baren vierten Platz. Im Gesamtfeld kam sie auf den 10. Platz. Immerhin konnte sie ihre DWZ erhöhen. In der U18 gab es nur zwei Teilnehmer, so dass Julian einen Pokal sicher hatte. Durch diese Sicherheit hat er wohl etwas seinen Biss verloren. Denn er gab sich mit dem zweiten Platz in der U18 bzw. dem 11. innerhalb des Gesamtfeldes zufrieden. Ich selbst startete im Hauptturnier mit 28 Teilnehmern und erreichte nach drei Siegen den 25. Platz. Ich hatte mir zwar mehr erhofft. Allerdings war diese Woche Schach auch deutlich anstrengender als die gewöhnte wöchentliche Partie. Besonders habe ich dieses im Nachhinein an den Partien vom Dienstag und Mittwoch gesehen, bei denen ich anscheinend geistig nicht anwesend war. Nach den Spielen gingen wir in der Regel zum Analysieren zu Olli Meschke aus Breloh. Dort konnten wir dann sehen, wie es hätte laufen können, wenn wir „einfach“ mal die eine oder andere Figur geschlagen hätten. Mittags haben wir uns immer etwas zu Essen in Uelzen gesucht. Dabei hatten wir auch das einzig negative Erlebnis, als wir bei der Suche nach Mc-Donalds sechs Mal an der Ampel neben dem „wohlriechenden“ Klärwerk auf Grün warten mussten. Alles in Allem hatten wir sehr viel Spaß und werden wohl auch nächstes Jahr wieder zur BEM fahren. Peter Hiniborch |